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Cagliari mit seinen gut 150.000 Einwohnern, hat einen ganz eigenen Charme. Gerade die kleinen Gässchen, welche vor allem in der Altstadt zu finden sind, muss man gesehen haben. Als wir Cagliari einen Besuch abstatteten, war die Hauptstraße zwar eine einzige Baustelle, was uns aber nicht weiter gestört hat. Ein Tagesausflug sollte man mindestens einplanen, um die Stadt zu besichtigen – plant euch aber eher zwei Tage für diese Stadt ein. Wir haben diese Stadt sehr genossen und können sie weiterempfehlen.
Parken in Cagliari
Die Parkplätze in Cagliari sind sehr gut ausgeschildert, sodass wir in der Stadt auf einem relativ günstigen (1,00 Euro pro Stunde) und weitläufigen Parkplatz parken konnten. Dieser befand sich in unmittelbarer Nähe des Busbahnhofes, also auch nicht weit vom Hafen und dem Stadtkern Cagliaris entfernt. Von diesem Parkplatz aus waren es wirklich nur sehr wenige Schritte bis in die Stadtmitte. Um die Mittagszeit war dieser Parkplatz jedoch sehr gut besucht. Je nachdem, wie groß der Andrang ist, kann man auch Pech haben mit einem Parkplatz.
Wir schlenderten vorbei an zahlreichen kleinen Läden und Geschäften durch die Innenstadt, bis wir schließlich einen Aufzug hoch in das Castello-Viertel gefunden hatten. Diese Aufzüge (4 Stück) gibt es immer mal wieder in der Stadt. Bei uns waren jedoch nur 2 Aufzüge in Betrieb. Als wir dort waren, wurde auf einer Seite der Hauptstraße viel gebaut.

Castello
Über der Stadt liegend, von einer kleinen Stadtmauer umgeben, liegt das Stadtviertel Castello. Dieses Viertel kann man gewöhnlich zu Fuß über Stufen, oder an der Straße entlang erklimmen. Glücklicherweise gibt es die angesprochenen Aufzüge, die den Aufstieg auf jeden Fall erleichtern. Gerade in der Mittagshitze ein schöner Service, wobei die Aufzüge bereits arg in Mitleidenschaft gezogen wurden (Vandalismus) und auch nicht alle funktionierten.
Die Altstadt hat eine stattliche Kathedrale (sehenswert) und viele idyllische kleine Straßen, eher enge Gassen, durch die man schlendern kann. Es kommt ab und zu ein Auto entgegen, bei dem es dann teilweise doch recht eng werden kann. Die Fahrer nehmen auch nicht besonders Rücksicht auf Touristen bzw. Fußgänger. Also besser in Deckung gehen.

Besondere Erwartungen hatten wir an den Turm Torre dell’Elefante, der laut diversen Portalen mit schönen Elefanten verziert und ein absolutes Muss sein soll. Diese „Verzierung“ war dann aber doch sehrklein, etwas enttäuschend und für uns nicht zwinged Sehenswert. Wenn dieser Turm auf dem Weg liegt, kann man ihn sich gerne anschauen. Ansonsten muss man nicht unbedingt seine Route danach legen.

Im Marina-Viertel haben wir noch schnell ein paar sardische Spezialitäten als Mitbringsel für die Zuhausgebliebenen gekauft, da die Geschäft hier aber schon um 13 Uhr schließen und erst gegen Nachmittag/Abend öffnen, musste es schnell gehen. In der Heimat wurde die mitgebrachte sardische getrocknete Wurst, das Mandelgebäck und die Fregola mit Genuss verzehrt ähm vernichtet.

Strände der Südostküste
Nach unserem Besuch in Cagliari fuhren wir die Küstenstraße weiter Richtung Osten und machten hin und wieder Halt an den Stränden, die uns zusagten. Der erste Strand, an dem wir eine Pause einlegten, war der Strand bei Sant’Andrea. Ein feiner Sandstrand in einer laaaaaang gezogenen Bucht. Schön ruhig und perfekt zum Entspannen! Auch für Kinder ist dieser Strandabschnitt geeignet, da das Wasser sehr ruhig ist und nur langsam tiefer wird.
Nach diesem Abstecher fuhren wir weiter in Richtung Gereméas bis zum Capo Boi, wo der Ausblick auf die Strände und die Landschaft langsam spektakulärer und alleine schon die Fahrt zu einem Erlebnis wurde. Am Strand von Torre delle Stelle haben wir einen wunderschönen Strandspaziergang gemacht und das tolle Panorama auf uns wirken lassen.
Zurück in Richtung Cagliari kann die Schnellstraße genommen werden, die erst vor kurzem eröffnet worden ist. Man hat zwar einen nicht so tollen Ausblick auf das Meer und die Buchten, man ist aber um einiges schneller wieder zurück in Cagliari. Zeitersparnis über die Autobahn mindestens eine halbe Stunde.
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